• Pierre Rodemann

Zuhause wohlfühlen mit Feng Shui

Das heutige Thema ist in meinen Augen ein besonders wichtiges – Zuhause wohlfühlen.

Wer sich in seinem eigenen Zuhause nicht wohlfühlt, der wird langfristig gesehen unzufrieden und unglücklich.


Warum ist das so? Das Zuhause ist der Rückzugsort Nummer eins. Dort kann man immer man selbst sein, sich von einem langen Tag erholen und einfach mal entspannen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man sich Zuhause auch wirklich wohlfühlt. Ist dies nicht der Fall, fällt die Erholung schwer. Gestresst und unentspannt zu sein macht auf Dauer unglücklich.


Damit es Euch nicht so geht und Ihr Euch immer auf Euer Zuhause freut, möchte ich Euch heute die Feng-Shui-Lehre ein wenig näher bringen.


Dabei muss eines vorweg gesagt werden – Wohlfühlen ist ein subjektives Empfinden, für das es keine einheitliche Formel gibt. Jeder versteht darunter etwas anderes. Es gibt aber die ein oder andere Grundregel, die sicherlich jedem weiterhelfen kann.


Feng Shui

Bestimmt hat jeder von Euch schon einmal etwas davon gehört, aber wisst Ihr auch was es bedeutet und wie es funktioniert?


Bevor ich darauf eingehe, möchte ich Euch noch erklären, wie ich auf dieses Thema komme. In unserem familiengeführten Einrichtungshaus in Bochum-Linden leben wir die Feng-Shui-Lehre nun seit ca. 9 Jahren. Die gesamte Ausstellungsfläche wurde liebevoll danach gestaltet und die Leute fühlen sich, zumindest sagen Sie es regelmäßig, bei uns sehr wohl.


Feng Shui ist eine Harmonielehre aus China, die heutzutage auch Verwendung in der westlichen Welt findet und das häufig bei der Gestaltung von Wohnräumen.

Die Worte „Feng“ und „Shui“ bedeuten „Wind“ und „Wasser“ und im wesentlich beschreibt es die Beziehung zwischen Mensch und Natur.


Wie die Übersetzung der Worte schon sagt, basiert Feng Shui auf der 5-Elemente-Lehre. Aber auch andere Philosophien, wie z.B. die Yin-und-Yang-Lehre prägen das Feng Shui. Das Ziel dieser Lehre ist, dass die Lebensenergie Qi frei durch den Raum fließen kann. Das wirkt sich wiederum positiv auf unser Wohlbefinden aus.



Natürlich ist Feng-Shui ein Thema, das auf Philosophien beruht und mir ist bewusst, dass nicht jeder etwas damit anfangen kann. Betrachtet man das Ganze aber etwas einfacher, so geht es letztendlich um die richtige Farb- und Formenharmonie. Das Farben und Formen gewisse Emotionen vermitteln, ist offensichtlich. Runde Möbel wirken ganz anders als Eckige. Blau ist eine kalte, rot eine warme Farbe. Zusätzlich assoziieren wir mit den verschiedenen Farben auch noch verschieden Themen. So steht rot für die Liebe und grün für die Hoffnung usw..



Gestaltet Ihr Eure Wohnräume also nach den Regeln des Feng Shui, so könnt Ihr Euch sicher sein, dass alle Farben und Formen miteinander harmonieren und das sorgt für ein positives Wohlbefinden.


Wie kann das Thema umgesetzt und angewandt werden?


Wie ich schon erwähnt habe, wird das Feng Shui durch die Yin-und-Yang- und die 5-Elemente-Lehre geprägt. Yin steht für Ruhe und Wasser, Yang für Berge und Straßen. Überträgt man dies auf den Wohnraum, so kann man seine Räume in Yin und Yang unterteilen. Aktive Bereiche, wie die Küche und das Arbeitszimmer sind dem Yang zuzuordnen. Ruhebereiche, wie das Schlafzimmer und z.B. eine Leseecke, oder ein anderes Entspannungszimmer sind dem Yin zuzuordnen. Welche Räume Ihr persönlich eher dem "Yin" oder "Yang" zuordnet, ist aber trotzdem Euch selbst überlassen, den jeder empfindet in dieser Hinsicht anders.

Ihr könnt also zunächst einmal einen Grundriss zur Hand nehmen und Eure Räume einteilen.

Die Umsetzung erfolgt dann mithilfe der 5-Elemente-Lehre. Jedes Element strahlt etwas anderes aus und jedem Element sind wiederum verschiedene Farben und Formen zuzuordnen.


Eure Yin-Räume sind den Elementen Wasser und Metall, Eure Yang-Räume den Elementen Feuer und Holz zuzuordnen. Das Element Erde verhält sich neutral und kann somit als Gestaltungsansatz für Räume dienen, die Ihr nicht näher definieren könnt oder wollt.



Nun folgt der gestalterisch spannendste Teil. Nachdem Ihr Eure Räume also in Yin, Yang und neutral eingeteilt und auch die passenden Elemente zugeordnet habt, geht es an die Formen-, Farb- und auch Materialauswahl.


Dabei hilft Euch folgende Übersicht:



Keine Angst! Ihr sollt Euer Arbeitszimmer nun nicht rot und Eure Küche grün streichen. Natürlich kann weiterhin ein ruhiger, einheitlicher Grundton verwendet werden. Die Farben könnt Ihr mit den verschiedensten Wohnaccessoires umsetzen. Verwendet bei der Dekoration und Gestaltung Eurer Küche z.B. verschiedene Grüntöne und Holz. Euer Schlafzimmer könnt ihr mit runden, hellen Accessoires ausstatten.


Probiert es einfach mal aus! Ihr werdet merken, wenn Farben-, Formen und Materialien miteinander harmonieren und alles stimmig wirkt, werdet Ihr Euch gleich viel wohler fühlen.


Dieser Beitrag ist nur ein ganz kleiner Einblick in die komplexe Welt des Feng Shui, nicht umsonst gibt es unzählige Bücher darüber. Falls Ihr tiefere Einblicke erhalten möchtet, dann schaut mal auf folgender Website vorbei: https://vitaliqi.de/
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44879 Bochum-Linden

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