• Pierre Rodemann

Aus "Esszimmer" wird "Essbereich"

Nachdem ich mich in meinem letzten Blogbeitrag mit dem modernen Wohnzimmer beschäftigt habe, dreht sich heute alles um das Esszimmer. Wie in einigen meiner Beiträge schon geschrieben, befinden sich der Koch-, Wohn- und Essbereich heutzutage, je nach Möglichkeit, in einem einzigen großen Raum. Somit prägt sich schon jetzt ein neuer Begriff. Sprach man früher vom „Esszimmer“, so nennt man diesen Teil einer Wohnung heute gerne „Essbereich“.


TEAM 7

Doch nicht nur die Bezeichnung hat sich geändert, sondern auch die Definition. Bei wem gibt es schon noch feste Essenszeiten? Die Gesellschaft hat sich geändert. Das veraltete Bild vom arbeitenden Mann, der um 13 Uhr für seine Mittagspause nach Hause kommt und von seiner Frau bekocht wird, ist glücklicherweise nicht mehr aktuell. Die Emanzipation und die gesellschaftlichen Veränderungen wirken sich auch auf das Wohnen aus. Unter anderem auch daher kommen die offen gestalteten Wohnräume. Wenn beide Parteien einer Beziehung voll ihrem Beruf nachgehen, bleibt weniger Zeit für das Miteinander, also möchte man doch wenigstens den Abend gemeinsam verbringen. Eine offen gestaltete Wohnsituation ermöglicht eine deutlich bessere Kommunikation und fördert die Gemeinsamkeit.


Nicht nur feste Essenszeiten fallen weg, der eigentliche Essbereich wird zum Teil auch ganz multifunktional eingesetzt. Wer auf ein separates Arbeitszimmer verzichten kann, aber trotzdem hin und wieder ein paar Aufgaben von zu Hause erledigen möchte, der schnappt sich seinen Laptop und setzt sich an den Esstisch. Der Essbereich kann also auch gleichzeitig als Arbeitsbereich genutzt werden.


KFF Arva

Was braucht ein Essbereich dann heute eigentlich noch? Im besten Fall einen großen Tisch und bequeme Stühle. Wenn Familie und/oder Freunde zu Besuch sind, ist es doch immer am schönsten, wenn alle zusammensitzen können und sich keine Grüppchen bilden. Je bequemer die Stühle, desto länger der Abend. Zumindest könnte das ein Grund dafür sein, dass sich alle wohlfühlen. Schaut Euch also auf jeden Fall nach gepolsterten Stühlen um. Diese können genauso stylisch sein, wie moderne Schalenstühle. Wer es mag, dass der Stuhl auf das Körpergewicht reagiert und ganz leicht wippt, der sollte einen "Freischwinger" wählen.


Schöner Wohnen Kollektion

Kommen wir nochmal kurz zum Tisch zurück. Sucht Euch einen Tisch mit Mittelfuß oder mit einem nach innen versetztem Gestell aus, somit ist bei jedem die Beinfreiheit gewährt. Zudem sieht es auch sehr gut aus. Ist Euer Raum nicht so groß, entscheidet Euch auf jeden Fall für einen ausziehbaren Tisch. Dafür gibt es mittlerweile ganz raffinierte Lösungen. Ihr habt damit die Möglichkeit viele Leute Platz nehmen zu lassen, der Tisch steht aber auch nicht im Weg, wenn kein Besuch da ist.


TEAM 7 Tak

Viel mehr braucht es auch eigentlich gar nicht. Wenn noch Platz für Geschirr benötigt

wird, kann man natürlich auch noch ein Side- bzw- Highboard platzieren.


Sudbrock Cubo

Eine Schöne Hängeleuchte über dem Tisch rundet den Essbereich ab und sorgt für Wärme und Gemütlichkeit.


Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr noch ein traditionelles Esszimmer und gibt es sogar noch traditionelle Essgewohnheiten? Oder lasst Ihr Eure Wohnräume schon miteinander verschmelzen und esst, wann es Euch halt gerade passt?

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